Zu meinem Erstaunen erhielt ich gegen 21:30 Uhr doch tatsächlich noch eine Schlachtzugeinladung, um noch die unerledigt gebliebenen Quests in Karazahn zu lösen. Respekt, das hatte ich nicht mehr erwartet, zumal um diese Zeit.
"Gestatten Siechhuf, Terestian Siechhuf"
Alles lief flott an, die Gruppe sammelte sich vor Karazahn und gegen 22:00 Uhr ging es den "Bewohnern" an die ektoplasmatische Wäsche. Die Quests wurden zügig abgearbeitet, so dass noch Zeit war, die verbliebenen drei Bosse in Angriff zu nehmen. Wir rannten Siechhuf entgegen und waren uns seines Ablebens sicher. Unsere Gruppenzusammenstellung war zwar nicht mehr die gleiche wie Donnerstag und Sonntag, aber auch nicht schlecht. Leider erwies sich Siechhuf als anstrengender als gedacht und er besiegte uns recht zügig. Der zweite Anlauf verlief ähnlich mäßig, trotzdem blieb die Stimmung gut. Trotz nachträglich importiertem Zusatzhexer gelang es uns aber nicht, den Gegner auszulöschen. So ließen wir Siechhuf die Freude, uns die gute Stimmung, brachen unsere Belagerung ab und verließen Karazahn bis zum nächsten Ini-Reset.
Barbecu mit Ghoulen
Irgendwie war der Abend noch zu jung, um ihn zu beenden. Da sich keine Instanzengruppen mehr finden ließen, folgten wir dem Wunsch eines 61iger Schurken, ihn nach Stratholm zu begleiten.Ich mag diese Instanz, zumal sich als kleiner für diese Ini fand, als ich Level 60 erreicht hatte. Mit einer 61iger Schurkin voran, einer 70iger Jägerin im Rücken und meiner 70iger Magierin frisch ans Werk und in die erste Gruppe gebombt. Die erste Gruppe zog die zweite und zur fröhlichen Party gesellten sich noch ein paar patrouillierende Ghoule - Bingo, Wipe.
Memo an meine Magierin: Caster ohne Tanks sind leichte und verwundbare Ziele.
So luden wir noch eine 70iger Druidin der Gilde ein, der sich freundlicher Weise in Bärengestalt den Gegnern entgegenstellte. Das war gelöst, doch blieb das Problem der Heilung. Auch hier fand sich ein netter 60iger Schamane, der sich uns heilend zur Seite stellte.
So zogen wir durch das lodernde Stratholm und entseuchten die Stadt so gut es ging. Kurz vor dem Hintereingang der Stadt verlies uns von Müdigkeit übermannt abrupt unsere Heiler. So ergänzten wir unsere Truppe durch einen 70iger Druiden, der den Job des Heilers übernahm. Schließlich musste auch unsere Bären-Druidin wegen der vorgerückten Stunde passen und wir machten zu viert weiter.
Mit dieser Kombo war dann auch die Säuberung der der Bosse des Baron-Runs kein echtes Problem mehr. Doch dann kam der für mich ärgerlichste Moment. Die Schurkin überlebte den letzten Boss für die Öffnung des Tores zum Baron nicht und konnte wegen Cooldown auf der Wiederbelebung nicht durch unseren Druiden aufgehoben werden. Ich musste noch reggen und die Jägerin und der Druide gingen schon vor zum Baron."Du kommst hier net rein"
Wenige Zentimeter vor dem Tor zum Baron, die Jägerin hatte es gerade passiert, schloss sich das Stadttor und ich stand kopfend und flehend davor. Damit hatte nun keiner gerechnet. Auch die Beseitigung aller Mobs öffnete das Tor nicht mehr, so dass Jägerin und Druide sich allein Baron Totenschwur entgegenstellten, den ich somit noch immer nicht selbst im Spiel zu sehen bekommen habe - Mist.
Schlimmer noch war es wohl für die Schurkin, die den Baron wegen der Mobrespawns am Anfang der Instanz ebenfalls nicht mehr erreichen konnte und somit ihre Quests nicht alle erledigen konnte. Schade drum.Insgesamt bleibt als Fazit: Ein wirklich gelungener, langer Spieleabend bis 3:00 Uhr morgens - Urlaub ist halt 'was Feines.
Mein Tipp: besucht mal wieder Stratholm, es lohnt sich, nicht nur wegen des Barbecu-Ambientes - zumal es mit dem zweiten Addon in den Höhlen der Zeit wieder auftauchen wird ^^
Bis dann,
Euer Beldor